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Original von http://www.lvm-feuerhake.de/
Gepäck auf der Hutablage
Nicht nur der Hut, die umhäkelte Klopapierrolle oder der Wackeldackel - die Hutablage im Auto ist zum Aufbewahrungsort für allerlei Dinge geworden. Was vielen Autofahrern jedoch nicht bewusst ist: Die auf der Hutablage oder den Sitzen deponierten Gegenstände stellen eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar. Bereits bei einer Aufprallgeschwindigkeit von weniger als 50 km/h fliegt die ungesicherte Ladung, die ihrem 50-fachen Gewicht entspricht, mit einer enormen Kraft durchs Auto.
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Original von http://www.berufskraftfahrer-union.de
Auf Ablagen vieler Autos liegen Verbandskästen, Schirme und Straßenatlanten, im Gepäckraum von Kombis stehen schwere Kästen und andere schwere Gegenstände.
Was viele nicht wissen: Ungesicherte Ladung stellt eine potenzielle Gefahr für die Insassen dar. In Crash-Tests hat der TÜV nachgewiesen, dass von unverstaut im Fahrzeug herumliegenden Gegenständen eine enorme Gefahr ausgeht. Bereits bei Aufprallgeschwindigkeiten von 48 km/h fliegt ungesicherte Ladung mit dem 50fachen ihres ursprünglichen Gewichts durch den Pkw. Ein 300 Gramm leichtes Handy wird so zum 15-Kilo-Geschoss, ein Bierkasten von etwa 20 Kilogramm ist plötzlich eine Tonne schwer. Mit einer solch gewichtigen Last im Fond kann aus einem Bremsmanöver schnell ein folgenschwerer Unfall werden. Daher sind beim Transport von Gegenständen einige Sicherheitsmaßnahmen zu treffen.
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Original von http://www.verkehrsportal.de
...Aufjedenfall steht jetzt folgendes im Bussgeldbescheid:
"Sie führen ein nicht vorschriftsmäßiges Fahrzeug, wodurch die verkehrssicherheit
wesentlich beeinträchtigt war.
§23 Abs. 1, §49 StvO; § 24 StVG; 108 BKat
Die Serienm. Hutablage war gegen eine ungesicherte Holzplatte
ausgetauscht worden, die ungesichert eine Gefahr für FZ-Insassen
darstellte."
Mir liegt ein TÜV-Gutachten vor. Demnach ist eine ungesicherte Holzplatte unzu-
lässig....
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Original von http://www.hifi-forum.de
ach ja vom thema woofer in heckablage kann ich ein lied singen
ich HATTE in meinem alten golf (gott hab ihn selig) 2 Sioux 12" Woofer in der Hutablage (22mm MDF). bei einem auffahrunfall (ich denke es waren so 25-30kmh) schoss dieses etwa 40kg schwere geschütz nach vorne und wurde nur duch die 4x6mm² und durch meine kopfstütze gebremst. diese war danach verformt (wie auch die front des Golfs auch ).
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Original von http://www.motor-talk.de
lso Leute, unterschätzt die Aufprallenergie von so schweren Dingen nicht. Ich selbst fahre Einsatzdienst bei einer freiwilligen Feuerwehr und ich war selbst schon bei einem Verkehrsunfall dabei, da hat ein LEERER Kasten Bier (nur leere Flaschen drin) die komplette Rücksitzbank weggerissen und lag direkt hinter'm Fahrersitz. Dabei ist das Auto "nur" mit ca. 65 gegen einen Ampelmast geprallt, der auch noch selbst nachgegeben hat.
Und auf der Autobahn bei uns hat sich ein Unfall ereignet, bei dem der Beifahrer aus dem Fahrzeug geschleudert wurde, weil er nicht angeschnallt war. Weicht zwar ein bissel vom Thema ab, aber ihr glaubt gar nicht, wie stark Dinge beim Aufprall beschleunigt werden.
Übrigens @ QPhalanx: die Sachen werden alle gleich beschleunigt, nur entwickeln sie unterschiedliche Energien, die beim Aufprall auf z.B. den Hinterkopf schlagartig weitergegeben werden. Wird sehr unangenehm.. Und so was schweres entwickelt Mords-Energie. Wenn ihr mit 50Km/h aufprallt, fliegt die Box mit 50Km/h weiter, wenn sie nicht befestigt ist.
Also: NICHT UNTERSCHÄTZEN!
Wer lust hat, kann sich mal die letzten Sekunden ansehen, die man während eines Aufpralls aus 100Km/h erlebt:
http://www.ff-kueb.info/r_lasts.shtml
Haltet die Ohren steif..
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Original von http://www.motor-talk.de
Die auftretenden Kräfte kann man grob überschlagen:
z.B. Fahrzeug mit 36km/h (=10m/s) wird auf einer Strecke von 0.5m auf 0 gebremst (= ein mittelschwerer Auffahrunfall)
Verzögerung ist dann 100m/s2, also grob 10g.
Die Kraft auf ein 35kg schweres Objekt beträgt dann ca. 3500N, entspricht der Gewichtskraft einer Masse von 350kg
Selbst sowas hält wohl kein Gummispannband mit Haken...
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Original von http://www.twingo-portal.de
hi,
es gibt immer noch leute, die a) der meinung sind, das musik von hinten kommen soll und cool.gif die der meinung sind, man kann die hutablage richtig festmachen... um auch ein voll bestücktes soundboard bei nem crash an ort und stelle zu halten.
hier mal ne kleine rechnung:
ne MDF platte: sagen wir 10kg
nen Freeaisub: sagen wir auch mal 10kg
macht zusammen 20kg
wir fahren mit 50km/h gegen ne mauer.
des auto verformt sich vorne um sagen wir...50cm.
macht nach folgender formel:
a = V²/s * 1/254,2752
mit a: Verzögerung in g
mit v: Geschwindigkeit in km/h
mit s: Brems- bzw. Anhalteweg
a=(50km/h)²/0,50cm * 1/254,2752
a= 19,66g
so wir haben 20kg x19,66g =393,3kg
so...und nu? des kann man net mit ner kleinen kette...oder ein paar schrauben halten...und wenns jetzt mehr wiegt...oder weniger verformt...aua
dann sagen eurem hinterkopf mal eben 400kg hallo.
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Original von http://www.carhifi-forum.de
Na da bin noch mal beruhigt.
Aber nochmals zu Heckablagen: Man muss verdammt gut wissen was man da tut. Nen Kumpel von mir ist Sanitäter und hat der letztens echt was hässliches gesehen beim Autounfall:
Zertrümerter Schädel und blutverschmierter Lautsprecher daneben. Das hat mir auch schon zu denken
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Original von http://www.autoextrem.de
Ich muss mich auch mal einmischen : Jedes kind weiss mittlerweile,das SB's gefährlich sind,einmal Aufgrund des Gewichts,was zweifelsohne höher ist,als das der Originalablage und zum 2. aufgrund der Halterung !
Soundboards liegen im Kofferraum ja nur auf einer ebenen Fläche auf(bzw. lsind noch mit 2 Kunststoffnüppeln gesichert) !
bei einem schwereren unfall kann es passieren,das sich das Soundboard aus seinen halterungen löst und logischerweise nach vorne fliegt ! Und das bringt eine Riesen gefahr mit sich,da die vorderen Sitze,sowie die hinteren Kopfstützen in Modernen Auto's nicht für solche Krafteinwirkungen ausgelegt sind !
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Original von http://www.meinlupo.de (antenne.de)
Bastelei im Heck kann Verletzungen verursachen
Stuttgart/Berlin (dpa/gms) - Eine wattstarke HiFi-Anlage, mit der sich ein spektakuläres, schon von weitem vernehmbares Bass-Wummern erzeugen lässt, ist für manche Autofahrer unverzichtbar. Viele geben sich daher nicht mit den ab Werk eingebauten Musiksystemen zufrieden, sondern rüsten ihre Karossen mit Verstärkern, Subwoofern und Lautsprechern aus dem Zubehörhandel auf.
Bevorzugter Platz für den Einbau ist die Hutablage im Heck. Was viele HiFi-Fans dabei nicht bedenken: Bei einem Unfall stellen schlecht befestigte Lautsprechersysteme ein hohes Verletzungsrisiko dar.
So ist nach Angaben von Stephan Schlosser, Kfz-Sachverständiger und Unfallanalytiker der Sachverständigenorganisation Dekra in Stuttgart, bei Soundsystemen Marke Eigenbau nicht gewährleistet, dass die Befestigungen den Belastungen einer Vollbremsung oder eines Aufpralls standhalten. Die Verschraubung von Lautsprecherboxen, die auf der Hutablage montiert wurde, kann sich lösen oder brechen, wenn das Fahrzeug abrupt zum Stehen kommt. Dann schießen die Lautsprecher mit der ursprünglichen Geschwindigkeit des Fahrzeuges durch den Innenraum und können Insassen treffen. «Da sind schwere Magneten drin, das hat eine verheerende Wirkung.»
Wird nicht auf eine sichere Befestigung geachtet, kann bei einem Unfall sogar ein im Kofferraum platzierter Subwoofer zur Gefahr für Passagiere auf den hinteren Sitzen werden. Bei einem Frontal-Crash könne die zwischen 10 und 20 Kilogramm schwere Bassbox aus ihrer Verankerung gerissen werden und gegen die hintere Rückenlehne geschleudert werden, so Schlosser. Durch die Wucht des Aufpralls könnten auch Insassen im Fond verletzt werden.
Noch gefährlicher sind aus massiven Brettern gefertigte Soundboards, die anstelle der Hutablage als Laderaumabdeckung verwendet werden, warnt Hubert Paulus, Ingenieur für Fahrzeugsicherheit am ADAC-Technikzentrum in Landsberg (Bayern). Bei einem Aufprall könnten diese mit schweren Lautsprechersystemen bestückten Bretter die Halterungen durchbrechen und in Kopfhöhe nach vorne katapultiert werden.
Derartige selbst gebauten Soundsysteme seien im Grunde zu betrachten wie ungesicherte Ladung, sagt Paulus. Aus Crash-Tests wisse man, dass unbefestigte Gegenstände bei einem Zusammenstoß mit einer Geschwindigkeit von 50 Kilometer pro Stunde (km/h) mit dem bis zu Dreißigfachen ihrer Gewichtskraft im Innenraum aufschlagen können. Ein Soundsystem, das bei einem Unfall aus der Verankerung gerissen wird, könne daher leicht die Wucht einer halben Tonne entfalten.
Derartige «Geschosse» bewirken bei Fahrzeuginsassen erhebliche Verletzungen, so Ulrike Pantzer, Mitarbeiterin des Medizinischen Dienstes des Generalsekretariats des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Berlin: Denkbar seien Rücken-, Knie- und Beinverletzungen, wenn etwa die Rückenlehne von Gegenständen nach vorne geschoben wird. Kopfverletzungen seien ebenfalls möglich wie auch Splitterverletzungen im Gesicht, wenn ein Gegenstand die Scheiben trifft und Glas zersplittert. Für die Schwere der Verletzungen gebe es keine Regel, so ihre Erfahrung als Notärztin: «Von leichten bis schweren Schädel-Hirnverletzungen ist alles möglich.»
Da selbstgebaute Soundsysteme nicht von Sachverständigen abgenommen und im Fahrzeugschein eingetragen werden müssen, kann laut ADAC-Mitarbeiter Paulus nur an die Vernunft der Bastler apelliert werden. Er rät, Soundsysteme stets mit stabilen Schraubverbindungen an der Karosserie zu sichern. «Eine Spaxschraube irgendwo in die Kunststoffverkleidung reinzudrehen, reicht sicher nicht aus», sagt auch Unfall-Analytiker Schlosser. Zumindest sollten die Befestigungen durch kräftiges Zerren überprüft werden. Zwar wirkten bei einem Crash weitaus größere Kräfte, Bastler erhielten so aber zumindest einen Anhaltspunkt, wie stabil die Befestigung ist.
Auf gar keinen Fall sollten Soundboards einfach nur in die Aufnahmevorrichtungen der Hutablage gelegt werden, warnt Schlosser. ADAC-Experte Paulus empfiehlt stattdessen, schwere Boards wie auch Subwoofer mit so genannten Zurr-Ösen am Kofferraumboden zu verbinden. Zusätzliche Sicherheit könne ein massives Trenngitter bieten, das sich an den Karosserieholmen abstützt und vor herumfliegender Ladung schützt.
Wer beim Einbau unsicher ist, sollte Experten um Rat fragen, fordert Kfz-Sachverständiger Schlosser. Das sei schon deshalb sinnvoll, weil Laien beim Anbohren der Karosserie für die Verschraubungen versehentlich Kabel sowie Brems- und Kraftstoffleitungen treffen könnten.
Lässt sich ein Soundsystem nicht am gewünschten Platz im Heck unterbringen, sollten HiFi-Fans laut ADAC-Experte Paulus einen alternativen Einbauort, etwa in den Türverkleidungen, suchen - oder ganz darauf zu verzichten. «Wenn ich nicht sicherstellen kann, dass die Teile sicher im Auto platziert werden können - unbedingt die Finger davon lassen!
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Original von http://www.verkehrsportal.de
Tatort: Egenrother Stock, ein Straßenstück auf der B260 zwischen Wiesbaden und Nassau, ganz in der Nähe meines Heimatdorfes.
Tatzeit: Pfingstmontag
4 Jugendliche sind auf dem Weg irgendwohin.
Der Fahrer: 2,5 Promille
Tatwaffe: VW Polo, ein dicker Subwoofer auf der Hutablage
Resultat: von den 4 jungen Leuten im Alter von 17 bis 19 Jahren lebt nur noch eine Person und ringt auf der Intensivstation um ihr Leben. Der Subwoofer ist durch den Innenraum geflogen.
Ursache: Völlig überhöhte Geschwindigkeit und ein Baum, der an dieser Stelle der Stärkere war.
Ich bin traurig. Diese Woche werden 3 Särge auf unserem Friedhof vergraben. Damit auch die Hoffnung dreier Familien, denen man ihr wertvollstes Geschenk aus dem Leben gerissen hat.
Uwe
...
Ohne Subwoofer auf der Hutablage hätten wahrscheinlich alle zwar schwere Verletzungen, wären aber am Leben!
Gruß Uwe
...
So detailliert wollte ich es eigentlich nicht ausführen.
Der Unfall an sich war schon recht schwer wiegend. Der Kleinwagen ist frontal gegen einen Baum gefahren. Die Vorderfront des Polos war völlig zerstört und der Wagen musste von der Feuerwehr aufgeschnitten werden, da der Innenraum nicht mehr zugänglich war. Der Baum befand sich etwa auf der Höhe der Vorderräder. Die hinten sitzenden wurden von der schweren Box geköpft. Ohne die Box wären bestimmt alle noch am Leben, hätten den Unfall aber wahrscheinlich nicht unverletzt überstanden.
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Ich muß zu meiner Schande gestehen: Auch ich hatte in meinen ersten Autos fette Speaker in die Ablage eingebaut. Ist ja auch die einfachste Methode, richtig "Rumms" in die Karre zu "zaubern".[Ist aber bei den Meisten der Einstieg ins Car-HiFi-Segment, glaube ich.]

Ich kenn da noch so ein paar Experten.
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Original von Olle
Stellst Du Dich bei einem Live-Konzert auch mit dem RÜCKEN ZUR BÜHNE???"
Gitt sei Dank, wich das bald ner Kiste, aber auch nur aus Klanggründen.
