Hab mal etwas bei Wikipedia geblätter und eine kleine Ausarbeitung gefunden, die den "Punch Match" bei richtiger Interpretation der Ausführungen verständlich erklären sollte:
Anpassung von Lautsprechern an Endverstärker
Diese wird häufig u.a. bei Röhrenverstärkern unrichtig als Leistungsanpassung angenommen. Bei Röhrenverstärkern wie auch anderen PA wird jedoch ein Ausgangswiderstand (Quellimpedanz) angestrebt, der möglichst klein gegenüber der Lautsprecherimpedanz ist. Man hat üblicherweise einen Dämpfungsfaktor von
DF = Ra / Ri (mindestens) >= 10.
Das heißt, Ra ist 10 mal größer als Ri. Bei einem Lautsprecher mit 4 Ohm Nennwiderstand müsste der Verstärker hierzu einen Innenwiderstand von kleiner 0,4 Ohm haben. Das ist nahezu Spannungsanpassung.
Leistungsanpassung von Lautsprechern an Endverstärker ist nicht zweckmäßig, da hierbei der Lautsprecher zu wenig gedämpft würde - er soll ja der Ausgangsspannung folgen. Weiterhin würde man unnötig Leistung verlieren.
Der Irrtum resultiert oft aus den Impedanzangaben auf dem Verstärker: ist dieser z. B. für 4 Ohm spezifiziert, bedeutet das, dass ein Lautsprecher mit einer Nennimpedanz von 4 Ohm oder größer daran angeschlossen werden darf. Die Quellimpedanz des Verstärkers ist jedoch wesentlich niedriger (je kleiner, desto besser) - der Anschluss einer zu geringen Lastimpedanz führt zu Überlastung, erhöhtem Klirrfaktor oder den Defekt des Verstärkers.
Quelle: Wikipedia
Der folgende Satz sollte erklären, warum der "Punch Match" einen Stromanschluss hat:
Beim Aufbau muss besonderst auf eine, auf die HF-Leitung, eingekoppelten Versorgungsspannung (Gleichspannung) geachtet werden, wodurch z.B. ein direkter Anschluss einer Spule auf Masse nicht möglich ist. Die Gleichspannung muss daher durch einen in serie geschalteten Kondensator geblockt werden.
Quelle: Wikipedia
Gruß
S.