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Fabian

Der schwarze Mann von nebenan

Posts: 6,466

Location: Langgöns

Occupation: Student L2 M/Ph

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14

Saturday, July 3rd 2004, 3:17pm

Beim Übergangswiderstand zählt das Material und die Kontaktfläche. Inwiefern die bei irgendwelchen Patentverfahren größer ist kann ich schlecht beurteilen. Blankpolieren vorm Festschrauben verbessert den Kontakt ebenso wie eine hohe Anpreßkraft, weil dadurch die Kontaktfläche besser genutzt wird. Man kann aber um es 100%ig perfekt zu machen auch elektrisch leitende Wärmeleitpaste verwenden, am besten auf Silberbasis. Die füllt auch kleinste Unebenheiten und die Kontaktfläche wird größer.

Gold hat übrigens kontakttechnisch keinen Vorteil gegegenüber Kupfer, im Gegenteil! Der Übergangswiderstand wird durch die Goldschicht gegenüber Kupfer größer, aber dafür oxidiert Gold nicht so schnell. Ideal wäre eine Kupfer-Kupfer-Verbindung die man halt vorm Verschrauben kurz poliert. Aber das sieht nicht so doll aus. Hier ist halt die Optik wieder mal vor die Funktionalität gestellt.

Im Endeffekt ist aberhier ein hoher Aufwand genauso unnötig wie überdimensioniertes Kabel. Wenn man bedenkt, daß im Inneren der Endstufe lauter (schlecht leitende) Zinnverbindungen mit superdünnen Leiterbahnen vorherrschen wird die Kabel- und Quetschdiskussion schnell zur Farce.

Bevor ihr also alle Monsterkabel verlegt tauscht erstmal das Lot in der Endstufe gegen Silberlot aus und verdickt die Leiterbahnen, das bringt wesentlich mehr Promille Leistungszuwachs als alle Kabel zusammen.

Gruß

Fabian
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15

Saturday, July 3rd 2004, 3:40pm

Lässt es sich in Zahlen fassen, wie gross die Übergangswiderstände sind?

Sprechen wir von einem hundertstel des Kabelwiderstandes?
Oder sind in etwa in der gleichen Grössenordnung?
Oder sind sie um ein vielfaches höher?

mfG
Bl