Hallo!!!
Dämpfungsfaktor:
Darunter versteht man das Verhältnis zwischen Innenwiderstand der Endstufe und des angeschlossenen Woofers ( Widerstand-Impedanz)
Wenn diese angeschlossene Impedanz nun so gering ist,dann verliert die Endstufe auch an "Kontrolle"!
Sie kann das Musiksignal,dass ihr per Cinchleitung "eingespeißt" wird nicht mehr "sauber und klar" an den Subwoofer weitergeben" !!!
Das Sinussignal wird dann oben und unten "abgekappt"!
Es kann auch dazuführen,dass quasi an dem Woofer keine Wechselspannung mehr ankommt,WEIL es eben KEIN echtes Sinussignal mehr ist,SONDERN dann eben eine
Rechteckspannung oder gar Gleichspannung!
( Ob Sägezahnspannung auch möglich wäre,müssen anderen erklären-dazu fehlt mir das fachlich Wissen)
Somit tritt der sog. "Woofertod" ein !!!
Die Daten der Opus Endstufe weiß ich leider nicht !!
mfg
stempsy,stefan
EDIT :
Ich bin jetzt einfach mal so frech und kopiere die Erklärung vom Daniel (CVB) hier rein, weils einfach gut beschrieben ist:
Was ist der Dämpfungsfaktor
Wenn man auf einen Lautsprecher ein Signal gibt, schwingt die Membran dementsprechend. Nimmt man jetzt ein kurzes Signal, so sollte im Idealfall die Membran nur so lange schwingen, solange ein Signal anliegt. In der Praxis schwingt die Membran aber nach, da sie eine bewegte Masse darstellt und trotz Zentrierspinne verzögert zum Stillstand kommt. Während der ungewollten Taumelbewegung funktioniert der Lautsprecher wie ein Mikrofon, durch das Schwingen der Spule im Magnet wird ein Strom erzeugt, und zur Endstufe geschickt. Es entsteht der sogenannte Rückstrom. Hier kommt nun der Dämpfungsfaktor zum Zuge, der die Fähigkeit der Endstufe beschreibt, einen angeschlossenen Lautsprecher und dessen Memranbewegungen zu kontrollieren. Der Dämpfungsfaktor bezeichent das Verhältnis der Lautsprecherimpedanz zum Innenwiderstand der Endstufe. Als Formel sieht das folgendermassen aus : R(Lautprecher)/R(Innenwiederstand). Je höher also die Impedanz des Woofers und je niedriger der Innenwiderstand der Endstufe, umso grösser (und besser) der Dämpfungsfaktor. Und hier liegt auch der Nachteil bei HighCurrent-Amps : je niedriger die Impedanz der Lautsprecher wird, umso mehr sinkt der Dämpfungsfaktor. Beispiel : Wenn ein Amp bei 4Ohm einen Dämpfungsfaktor von 400 (recht ordentlich) hat, bleibt an 0.5Ohm nur noch ein Wert von 50 über. Man erkauft also auch mit niedrigen Impedanzen einen miesen Dämpfungsfaktor. Wobei auch hier nicht vergessen werden sollte, das der Lautsprecher eine komplexe Last darstellt, und nie 4Ohm konstant als Impedanz besitzt. Abschliessend sei noch gesagt, das die grösste Leistung nix ist, wenn der Bass durch mangelnde Kontrolle einfach matschig klingt. Wie heisst es so schön ? "Power is nothing without control!"