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Monday, October 20th 2003, 11:14am

dämpfungsfaktor

Hallo!

Weiß jemand den Dämpfungsfaktor der Opus 4, 2 und 1 Endstufen?

Stimmt es daß man den Phase Linear Aliante 12" Si mit einem zu niedrigen Dämpfungsfaktor zerstören kann?

Wenn ja warum?

mfg
Fichti

Stempsy

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2

Monday, October 20th 2003, 6:54pm

dämpfungsfaktor

Hallo!!!

Dämpfungsfaktor:

Darunter versteht man das Verhältnis zwischen Innenwiderstand der Endstufe und des angeschlossenen Woofers ( Widerstand-Impedanz)

Wenn diese angeschlossene Impedanz nun so gering ist,dann verliert die Endstufe auch an "Kontrolle"!

Sie kann das Musiksignal,dass ihr per Cinchleitung "eingespeißt" wird nicht mehr "sauber und klar" an den Subwoofer weitergeben" !!!

Das Sinussignal wird dann oben und unten "abgekappt"!
Es kann auch dazuführen,dass quasi an dem Woofer keine Wechselspannung mehr ankommt,WEIL es eben KEIN echtes Sinussignal mehr ist,SONDERN dann eben eine
Rechteckspannung oder gar Gleichspannung!
( Ob Sägezahnspannung auch möglich wäre,müssen anderen erklären-dazu fehlt mir das fachlich Wissen)

Somit tritt der sog. "Woofertod" ein !!!


Die Daten der Opus Endstufe weiß ich leider nicht !!

mfg


stempsy,stefan


:D :D :D

EDIT :

Ich bin jetzt einfach mal so frech und kopiere die Erklärung vom Daniel (CVB) hier rein, weils einfach gut beschrieben ist:

Was ist der Dämpfungsfaktor
Wenn man auf einen Lautsprecher ein Signal gibt, schwingt die Membran dementsprechend. Nimmt man jetzt ein kurzes Signal, so sollte im Idealfall die Membran nur so lange schwingen, solange ein Signal anliegt. In der Praxis schwingt die Membran aber nach, da sie eine bewegte Masse darstellt und trotz Zentrierspinne verzögert zum Stillstand kommt. Während der ungewollten Taumelbewegung funktioniert der Lautsprecher wie ein Mikrofon, durch das Schwingen der Spule im Magnet wird ein Strom erzeugt, und zur Endstufe geschickt. Es entsteht der sogenannte Rückstrom. Hier kommt nun der Dämpfungsfaktor zum Zuge, der die Fähigkeit der Endstufe beschreibt, einen angeschlossenen Lautsprecher und dessen Memranbewegungen zu kontrollieren. Der Dämpfungsfaktor bezeichent das Verhältnis der Lautsprecherimpedanz zum Innenwiderstand der Endstufe. Als Formel sieht das folgendermassen aus : R(Lautprecher)/R(Innenwiederstand). Je höher also die Impedanz des Woofers und je niedriger der Innenwiderstand der Endstufe, umso grösser (und besser) der Dämpfungsfaktor. Und hier liegt auch der Nachteil bei HighCurrent-Amps : je niedriger die Impedanz der Lautsprecher wird, umso mehr sinkt der Dämpfungsfaktor. Beispiel : Wenn ein Amp bei 4Ohm einen Dämpfungsfaktor von 400 (recht ordentlich) hat, bleibt an 0.5Ohm nur noch ein Wert von 50 über. Man erkauft also auch mit niedrigen Impedanzen einen miesen Dämpfungsfaktor. Wobei auch hier nicht vergessen werden sollte, das der Lautsprecher eine komplexe Last darstellt, und nie 4Ohm konstant als Impedanz besitzt. Abschliessend sei noch gesagt, das die grösste Leistung nix ist, wenn der Bass durch mangelnde Kontrolle einfach matschig klingt. Wie heisst es so schön ? "Power is nothing without control!"

:D :D :D
HU: Alpine CDA 7878R von 2001
Front: Exact DN 26 Hochtöner und Andrian Audio 165G Tiefmitteltöner
Endstufen: 2x Z600C2SL (die dritte ist seit dem Winter 0/(09defekt)Je zwei HT und je zwei TMT PRO Zapco;Alles im Stereobetrieb
Ansteuerung aktiv über SL-Transmitter,TMT sind komplett aktiv über die HU getrennt,HT eben "teilpassiv"


...einfach alles ALT...aber Gut!

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tretmine

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3

Sunday, October 26th 2003, 2:40am

dämpfungsfaktor

Quoted


Das Sinussignal wird dann oben und unten "abgekappt"!
Es kann auch dazuführen,dass quasi an dem Woofer keine Wechselspannung mehr ankommt,WEIL es eben KEIN echtes Sinussignal mehr ist,SONDERN dann eben eine
Rechteckspannung oder gar Gleichspannung!
( Ob Sägezahnspannung auch möglich wäre,müssen anderen erklären-dazu fehlt mir das fachlich Wissen)


Du verwechselst hier Clipping mit dem Dämpfungsfaktor.
Clipping entsteht, wenn man den Verstärker überlastet. Klar, bei
kleinen Impendanzen und somit zwangsläufig kleinem
Dämpfungsfaktor tritt auch schneller das Clipping auf, aber hat
im Grunde nix damit zu tun, da es 2 paar Stiefel sind.

Diese Seite erklärt das näher:
http://www.musik-service.de/PA/clipping.htm

Der Dämpfungsfator, wenn er niedrig ist, macht eigentlich nur
wenige Subs wirklich den Gar aus. Er verschlechtert aber sehr
den Klang. Man sollte nur aufpassen, dass der Sub durch die
schlechte Kontrolle nicht anschlägt. Das bedeutet, dass bei
Auslenkungen nach "vorne" die Gummisicke förmlich an Anschläg
gerät, bzw. bei Auslenkungen nach "hinten", die Schwingspule
auf die Polplatte kracht (maht ein Klack-Geräusch).

Hier die Zahlen, nach denen der Threaderöffner fragte:

4-Kanal:
Dämpungsfaktor: < 120

2-Kanal:
Dämpungsfaktor: < 129

1-Kanal:
Dämpungsfaktor: < 120

Die Angaben sind aber AFAIK!

Ach ja: Die Opus und der Ali sind ganz gute Partner ;)

MfG Phil