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tretmine

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  • "tretmine" started this thread

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Location: Karlsruhe

Occupation: Versicherungskaufmann - Finanzassistent

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14

Monday, September 6th 2004, 5:48pm

Ich poste hier mal einen kleinen Text, weil es mir selbst nicht möglich ist, einen Blindtest zu machen habe ich mal einen Text von einer Firma kopiert die selbst LS herstellt! Und vorher aber darf ich aber auch darauf aufmerksam machen: Es geht her nicht primär darum, dass es Vollkupfer vs. Litze ist, sondern dass hier von der Fertigung billiges 08/15 Kabel für einen horrenden Preis abgegeben wird.

Das Thema "Kabelklang" wird sehr kontrovers diskutiert.
Schon allein die Vorbereitung eines Kabeltests ist extrem
schwierig. Wenn die Jury nicht ahnen soll, was überhaupt getestet
werden soll, dürfen auch keine auffälligen Kabelstränge herumliegen.
Man muss einen fernbedienbaren Schaltkasten haben, der
beide Seiten des Kabels extrem sauber und mit einem Übergangswiderstand
von möglichst unter 1 milli-Ohm schalten kann; die
ganze Angelegenheit muss hinter einem akustisch sehr durchlässigen
Vorhang stattfinden. Wir verwenden ein relativ weitmaschiges
Moskito-Netz, das mit einer Halogenlampe angestrahlt
wird, damit man nicht sehen kann, was dahinter aufgebaut ist.
Es ist schwer, selbst von einer Gruppe erfahrener Tester statistisch
aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, da sich die Hörempfindungen
oft deutlich widersprechen. Es ist, wie schon erwähnt,
sehr wichtig, dass solche Tests als absolute Blindtests durchgeführt
werden, bei denen kein stimmberechtigtes Jury-Mitglied
ahnt, ob Verstärker, CD-Player, Boxen oder Kabel getestet werden
sollen. Die Ergebnisse müssen schriftlich abgeliefert werden, weil
jede Art von Kommunikation die Tests drastisch verfärbt (– oft
reicht schon ein anerkennender Blick des „Ober-Guru“ für ein
totales Desaster im Resultat).
Kabelwiderstand
Als Ergebnis vieler Hörtests können wir sagen, dass es eindeutig
hörbare Unterschiede des Kabelwiderstandes gibt. Wenn eine
Box einen Impedanzverlauf von 4 bis 20 Ohm (in Abhängigkeit
von der Frequenz) hat, erzeugt ein Kabelwiderstand von 0.1 Ohm
bei diesem Lautsprecher eine Frequenzgangveränderung von
0.2 dB und ist dann gerade noch unterscheidbar. Das ist z. B. bei
7 m Kabel mit dem Querschnitt 2 x 2.5 mm2 der Fall. Mit 2 x
4-mm2-Kabeln ist man bei dieser Länge (selbst bei Boxen mit
stark schwankendem Impedanzverlauf) auf der sicheren Seite.
Hörräume, Boxen-Aufstellung, Klangregler, DSP-Systeme und Anschlusskabel.
Allgemeine Betrachtungen – und ein bisschen Philosophie.
KLANGOPTIMIERUNG
19
Skin-Effekt
Bei üblichen (preisgünstigen) Lautsprecherkabeln – aber auch bei
manchen Exoten für 150 Euro pro Meter – kann der „Skin-
Effekt“ (bei dem die Leitfähigkeit dadurch reduziert wird, dass
die Elektronen zur Oberfläche des Leiters drängen) im Extremfall
bei hohen Frequenzen den Widerstand (gegenüber dem von
Gleichstrom) messbar erhöhen. Vereinzelt sind statistische
Tendenzen in den Hörtests zu erkennen, die eine große
Leiteroberfläche als vorteilhaft bestätigen könnten. Vorsichtige
Menschen kommen also mit 2 parallel geschalteten
2 x 2.5-mm2-Kabeln weiter als mit einem 2 x 4-mm2-Kabel.
Außer Kupferquerschnitt und Leiteroberfläche konnten wir in den
Hörtests überhaupt nichts über Klangunterschiede bestätigen.
Alle anderen Effekte, wie z. B. Induktivität oder Kapazität eines
Kabels machen auch messtechnisch wesentlich weniger Unterschied,
sollten in der Praxis also ebenfalls bedeutungslos sein. Die
Materialbeschaffenheit z. B. sauerstofffreies oder "fast einkristallines"
Kupfer ist messtechnisch praktisch nicht mehr nachweisbar,
sollte also ebenso bedeutungslos sein (Silber hat einen
um etwa 4% niedrigeren Widerstand als Kupfer, also dürften die
Silberleiter statt 4 mm2 dann 3.85 mm2 haben)! Unser bestes
Messsystem hat eine Frequenzgang-Grundgenauigkeit von
+/- 0.005 dB und einen Grundklirrfaktor von 0.0003 %. Die
jeweiligen Auflösungen sind noch einmal um den Faktor 10
besser. Damit kommt man dem Problem aber trotzdem nicht bei!
Mechanische Unterschiede
Bei Impulsmessungen kann man erstaunlicherweise ganz leichte
Unterschiede herausfinden, die von der mechanischen Beschaffenheit
der Isolation stammen! Durch Kontraktion bzw. Ausdehnung
des Abstands zwischen den beiden Leitern eines Lautsprecherkabels
infolge elektromagnetischer Kräfte (auch in Abhängigkeit
vom Erdmagnetismus und anderen Magnetfeldern),
gibt es kleine Bewegungen und dadurch eine Art „Mikrofonie-
Effekt“, der so klein ist, dass er am Oszilloskop zwar nicht direkt
aber über Differenz-Messung von Ein- und Ausgang des Kabels
nachweisbar ist; vor allem, wenn das Kabel stark induktiv oder
kapazitiv belastet wird.
Mit der Differenz-Messmethode sind auch „Verbesserungen“
unterscheidbar, die durch abisolierte und dann in Epoxidharz-
Rohren eingegossene Kabel erzielt werden konnten. Auch Versuche
mit tiefgekühlten Kabeln, deren Isolation durch flüssigen
Stickstoff "bretthart" und spröde wurde, brachten messtechnisch
nachweisbare Ergebnisse.
Dass dieser Effekt hörbar (oder von Bedeutung) sein soll,
konnten wir in den Hörtests nicht bestätigen; das wäre angesichts
der Intensität (Promillebruchteile) auch eher unwahrscheinlich
gewesen.
"Herbeigewünschte" Unterschiede
Es gibt aber ein ausgeprägtes Bedürfnis, Kabelunterschiede hören
zu wollen:
Wenn bei uns Blindtests durchgeführt werden, gibt es üblicherweise
als schriftliche Bewertungen das Ergebnis „keine
Unterschiede“. Wenn bei Hörtests bekannt war, dass Kabel
getestet werden sollten, gab es fast immer Bewertungen wie
„besser“, „schlechter“, „klarer“, „impulsiver“, „weicher“ oder
„verschwommener“ – was sich aber statistisch die Waage hielt.
Wenn aber der Lautstärkepegel bei einem beliebigen Kabel um
lediglich 1 dB angehoben wurde, schnellten die statistischen Auswertungen
bezüglich „besser“ oder „dynamischer“ schlagartig
auf eine Trefferquote von fast 100 %!!
Trotzdem werden in unserem Labor selbst angefertigte,
abgeschirmte, „koaxartig“ aufgebaute Kabel mit 2 x 16 mm2 verwendet.
Dabei ist uns einfach egal, dass sämtliche Theorien über „Wellenwiderstand“,
„Induktivität“ oder „Kapazität“ von Lautsprecherkabeln
eigentlich nur für Hochfrequenz-Übertragung relevant
sind (von HF-Technikern werden alle analogen HiFi-
Anwendungen scherzhaft unter dem Oberbegriff „Gleichstrom“
betrachtet).
Uns wird häufig vorgeworfen, dass wir versuchen, Kabelunterschiede
im Direktvergleich zu ermitteln; denn viele
Menschen, mit denen ich mich über dieses Thema unterhalten
habe, schwören, dass sich die hörbaren Unterschiede erst nach
Wochen einstellen.
Insgesamt ist mir diese Sichtweise jedoch einfach zu „esoterisch“.
Da es aber riesige Klangunterschiede bei Hörräumen und Lautsprechern
und große Unterschiede bei Unverträglichkeiten
zwischen Verstärkern und Lautsprechern geben kann, erscheint
uns eine Diskussion über klangliche Unterschiede von kurzen
Kabeln großen Querschnitts wie ein Disput über den Luftwiderstandsbeiwert
eines Traktors auf dem Acker! Wir empfehlen bei
kleineren Boxen bis zu Kabellängen von etwa 7 m das von
uns als Zubehör lieferbare, hochwertige 2 x 2.5-mm2-Kabel mit
transparenter Isolation. Gegenüber Leitungen mit sehr geringem
Querschnitt wird damit das Klangbild merklich dynamischer.
Eine weitere Steigerung auf 2 x 4 mm2 oder darüber ist bei einer
Länge unter 10 m nur mit sehr guten Anlagen als leichte Verbesserung
zu hören.
Es gibt allerdings geradezu furchterregende Klangbeeinflussungen
durch lockere oder oxidierte Lautsprecherklemmen
und durch korrodierte Relais-Kontakte in den Ausgangsstufen
(meist älterer) Verstärker.
Achtung: die Kabelenden bei Klemm- und Schraub-Kontakten
nie verzinnen! Nach einiger Zeit können sonst an den
oxidierten Lötzinnoberflächen „halbleiterartige“ Übergangswiderstände
auftreten, die Verzerrungen erzeugen.

Gt002

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15

Monday, September 6th 2004, 6:31pm

na hoffentlich haben die Diskussionen nun endlich ein Ende. Tja, da hat man sich nun Kabel für einiges an Geld gekauft und was ist!? Alles fürn A...sch, nu ja ich wusste immer das ich mit meinem günstigen Sinus Live Kabel mit hohem Querschnitt ganz gut bedient bin...
Nu ja irgendwie tun mir ja nu die Leute Leid die Unmengen in Kabel und anderes unnötiges gedöns investiert haben... und ich bin zufrieden das mein Händler mal wieder die Wahrheit gesagt hat als er mir von teuren Kabeln abriet und mir die Sinus Live Strippen in die Hand drückte. :D
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Twingo_Chris

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16

Monday, September 6th 2004, 6:36pm

witziger fände ich, einem Verfechter von HighEnd-super-duper-teuren-Kabeln diesen Artikel vorzulegen.
Und die Zeit zu messen, bis die Aussage kommt:
"Alles müll! ICH höre den Unterschied!! Mir egal, was die Messen"
:tongue:
Das wäre ein Spaß ..ach ...

Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, d. h. du darfst sie kostenlos nutzen.
Aber sie ist nicht Open Source, d. h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
;)

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darkstar

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17

Tuesday, September 7th 2004, 5:33pm

jetzt mal ohne das alles durchzulesen.....

kupfer vollmaterial....sagen wir mal 25 mm²

habt ihr schon mal nen kupferstab mit dem durchmesser verbogen?

nicht?

dann wünsch ich euch viel spaß beim verlegen des kabels *rofl*

Twingo_Chris

Save Ferris!

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18

Tuesday, September 7th 2004, 5:36pm

Es geht aber nicht um Querschnitte um 25mm² sondern um 2,5mm² ..also Lautsprecherkabel..und das lääst sich schon verbiegen.

Also demnächst doch lieber lesen ;) :tongue:

Gruß
Chris

Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, d. h. du darfst sie kostenlos nutzen.
Aber sie ist nicht Open Source, d. h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
;)

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dermoh

Druffhabinger

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19

Tuesday, September 7th 2004, 6:16pm

Quoted

Original von darkstar
jetzt mal ohne das alles durchzulesen.....

kupfer vollmaterial....sagen wir mal 25 mm²

habt ihr schon mal nen kupferstab mit dem durchmesser verbogen?

nicht?

dann wünsch ich euch viel spaß beim verlegen des kabels *rofl*


wir haben so zeug auf arbeit, als erdungsleiter, so schwer isses nu auch wieder net zu biegen, aber flexibel is was anderes :D
MfG Frank

Gt002

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Occupation: Stabsdiener als OG

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20

Tuesday, September 7th 2004, 6:24pm

25² lässt sich doch super biegen! :D
Ich mein son kleiner Vorschlaghammer in Kombination mit nem ordentlichen Amboss, da liesse sich schon was machen, allerdings stelle ich mir das schwer vor sowas im Auto unterzubringen 8o

Aber wer weiss, vielleicht wird das nächstes Jahr Mode und die leute legen sich :PKupferstangen quer durchs Auto und wundern sich das sie beim Unfall aufgespiesst werden!?
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Fabian

Der schwarze Mann von nebenan

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Location: Langgöns

Occupation: Student L2 M/Ph

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21

Tuesday, September 7th 2004, 7:58pm

Mein 4x16mm² Hausanschlußkabel im Auto besteht je Einzelader auch nur aus wenigen Drähten. So richtig flexibel ist das im Verbund nicht, aber mit dem klenen 5kg Fäustel ließ es sich ganz nett im Auto verlegen. 10mm² hab ich als Vollmaterial da, das geht prima zu biegen. 25er geht auch, habs schon probiert.

Vorteil bei Draht/Vollmaterial ist einfach, daß es einmal verlegt wird und dann da bleibt ohne rumzuschlabbern. Außerdem ist es dünner als Litze. Eigentlich ne prima Sache und enge Radien sind auch kein so krasses Problem mit nem Hammer.

Gruß

Fabian

PS: An Rohre, bzw. echtes Vollmaterial (2cm Durchmesser) hatte ich im Ernst schonmal gedacht. Gekapselt in PVC-Rohr unterm Bodenblech. Aber als ich dann herausbekam, daß Querschnitt nicht so wichtig ist, hab ich die Idee wieder verworfen.
___________________________
Meine Webseite (im Aufbau) mit aktuell zum Verkauf stehenden Teilen.

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22

Wednesday, September 8th 2004, 11:08pm

Ich schließe mich ebenfalls der Meinung des Forums an und sage gigantisch überdimensionierte Kabel und "Geschichten vom toten Hund" aus den Fachzeitschriften sind grundsätzlich meist als "Müll" zu werten.
Dies lässt sich aber auch zum Großteil auf die Fachzeitschriften für IuK/IT/Computer etc. übertragen (siehe CPU-Taktraten, Netzteil-Dimensionierung etc.) ... Aber gut, das ist eh ein anderes Thema. ;)

Allerdings liegen bei mir trotzdem Monster-Cable mit 2 x 4 mm², aber nur weil das ein abolutes Superschnäppchen war!!! 26 m für 45,- € obwohl dieses (Home-Hifi-) Kabel normalerweise laut Monster 500,- € für 25 m gekostet hätte. *hihi* :D :D

mfg matthias *der dank euch und seines Bruders diesen Hokuspokus-Schmarn nicht glaubt*
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