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  • "DerSensemann" started this thread

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1

Wednesday, June 1st 2005, 1:38pm

Prinzipielle Frage: Gehäusematerial/-Konstruktion

Hallo Forum,


Worum geht es bei der Konstruktion der Gehäusewände eigentlich?

a) Durch ein möglichst hohes Gewicht die Resonanzfrequenz sehr tief halten?

oder

b) Durch eine möglichst hohe Wandstärke die Verwindungssteifigkeit erhöhen?

Hintergrund:

Wäre es möglich, durch eine spezielle Wandkonstruktion - z.B. Sandwichbauweise - ein Gehäuse zu bauen, das genauso gut klingt wie ein MDF-Gehäuse?

Danke und Gruß, Gabor

Twingo_Chris

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2

Wednesday, June 1st 2005, 1:51pm

Hi

Meiner Meinug nach ausschließlich b) also die Stabilität des Gehäuses garantieren.

Es ist zum Teil wirklich erstaunlich, welche Kräfte ein Subwoofer auf das Gehäuse ausübt.

Je Größer der Sub und je mehr Leistung anliegt desto stabieler muss der Gehäuse sein.
Wobei hier nicht immer weiter die Wandstärke erhöht wird, sondern ab einer Wandstärke von ca 22mm wird das Gehäuse über Streben, Keile und Gewindestangen versteift oder die holzart wird verändert zu MPX oder einem ähnlichen Multiplex.
Die Schallwand kann auch durchaus dicker gemacht werden, zb. zwei 22mm Platten wie es ein Bekannter für einen 18" APX gemacht hat.
Ob das notwendig ist ist fraglich, aber verkehrt macht man damit auch nichts.


Quoted

Wäre es möglich, durch eine spezielle Wandkonstruktion - z.B. Sandwichbauweise - ein Gehäuse zu bauen, das genauso gut klingt wie ein MDF-Gehäuse?

Wieso sollte ich MDF versuchen zu simulieren?
MDF ist nicht teuer und leicht erhältich.
Es ist in Wandstärken bis 22mm vorhanden und ab einer Stärke von 10mm für den Gehäusebau einsetztbar (bei kleinen Gehäusen (~20L) in der Regel ausreichen).

ich verstehe den Sinn nicht MDF Simulieren zu wollen ?(

Grüße
Christian

Die deutsche Rechtschreibung ist Freeware, d. h. du darfst sie kostenlos nutzen.
Aber sie ist nicht Open Source, d. h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.
;)

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3

Wednesday, June 1st 2005, 2:01pm

Ach...Tschuldigung :rolleyes: die Frage sollte eigentlich so lauten:

Wäre es möglich, durch eine spezielle Wandkonstruktion - z.B. Sandwichbauweise - ein Gehäuse zu bauen, das genauso gut klingt wie ein MDF-Gehäuse, aber bedeutend leichter ist?


Gruß, Gabor

4

Wednesday, June 1st 2005, 3:32pm

woraus willst Du das Sandwich denn machen??

Wenn Du sowas fragst,hast Du doch bestimmt schon eine Idee im Hinterkopf ;)
- - - Hörst du noch oder fühlst du schon? - - -

129,7 db @ 80z am Frontsystem

EX-Forum-Mitglied L*

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5

Wednesday, June 1st 2005, 5:23pm

Hm
Mit Sandwich habe ich jetzt nicht deswegen experimentiert.
Was ich gemacht habe für meinen Fußraumsub im Z3: 10mm MPX das dann aber zig mal verstrebt von innen. Ist sehr leicht aber durch eine Strebe alle 10cm (Streben aus MPX) sehr stabil. Ist mit Streichbitumen und Muhwolle auch nicht "hohl" klingend oder so.

Aber wenn man Aufwand, Preis, ... rechnet hätte ich gut einfach dickeres MDF nehmen können für ein 13l Gehäuse.

Wenn du die Möglichkeit hast, dann schau dir die Sinuslive/spirit Gehäuse an, die sind "nur" aus Span aber durch Versteifungen sehr stabil.

In den USA gibts ne Firma, die stellt Gehäuse her, die den Magneten abstützen udn zig mal verstrebt sind, die haben auch ne Explosionszeichnugn auf ihrer Page (den Link hab ich nimmer evtl. mal googeln)

Was wir mal aus Spaß gemacht haben aber fast unparktikabel ist: 2 Wände, den Holhraum mit Quarzssand gefüllt. Ist echt super stabil und auch akustisch sehr fein. Nachteil: wird sehr schwer, kompliziert zu bauen

Andreas

6

Wednesday, June 1st 2005, 6:08pm

Übrigens:
MDF ist besser für den Boxenbau als Multiplex!
Hab ich irgendwo gelesen (kein Forum).

bjoern

hat imma keene Zeit...

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7

Wednesday, June 1st 2005, 6:21pm

Hi,

wo wir gerade bei Mdf sind. Ich hab mal ne kurze Zwischenfrage. Als ich mir aus Mdf mal Doorboards gebaut hab, sind bei mir die Mdf-profile immer auseinandergeplatzt, wenn ich ne schraube seitlich reingeschraubt habe. Sprich da wo das ganze zusammengepresst wird. Auch Vorbohren half nichts. Und nur Kleben war mir nicht genug. Hat da von euch jemand ne Idee, wie man sowas vermeiden kann?

Gruß Björn
Wenn man an die Decke schaut kann man ganz schlecht schlucken...

Twingo_Chris

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8

Wednesday, June 1st 2005, 7:08pm

Hi

bei 3,5mm Schrauben mit 3mm vorbohren.
Gute Schrauben (Spax, Würth) nehmen und die richtige Länge wählen!

So klappte es bei mir eigentlich immer ohne größere Probleme.

Grüße
Christian

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Physician

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9

Wednesday, June 1st 2005, 8:02pm

Generell sollte es stabil sein, Gewicht ist nicht soo wichtig.

Ich verwende fast ausschließlich 22mm Span mit 4,2mm Schrauben. Die werden immer vorgebohrt.

Das reicht zumeist aus, die Schallwand wird manchmal doppelt ausgeführt. Wenn es größer wird als 30 Liter wird verstrebt.

Ob man den Klang vom Gehäusematerial erkennen kann mag ich bezweifeln. Und das MPX nicht so geeignet wäre ... Selbst probieren und das Gegenteil feststellen ;)

Lieber massiv und gut klingend, als dünn und wabbeligen Sound.

Gruß, Seb*

*der alles unter 19mm für zu dünn hält ;)

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10

Wednesday, June 1st 2005, 8:50pm

Nabend,

Quoted

Original von Physician
Generell sollte es stabil sein, Gewicht ist nicht soo wichtig.


Danke! Genau das wollte ich wissen, bzw. hatte es gehofft! :)

Quoted

Wenn Du sowas fragst,hast Du doch bestimmt schon eine Idee im Hinterkopf


Dünnes Sperrholz bzw. Multiplex mit Styroporkern. An den Kanten Leisten, um die Platten zu verschrauben.

Oder dünnes Sperrholz/Multiplex hohl mit Leistenrand und dann mit Bauschaum ausschäumen.

oder, oder, oder.... ich will mal ein wenig rumexperimentieren... ;)

Gabor