Zum Thema Kabelwiderstand mache ich mal ein paar Überlegungen.
Nehmen wir an bei nem Frontspeaker liegen echte 80 Watt an, was schon ne Menge ist. Dann hat das Signal bei 4 Ohm etwa +-18 Volt und 4,5A.
Ein 5 Meter langes 2,5mm² Kabel hat einen Widerstand von 0,0175 * 5/2,5 Ohm, also 0,035 Ohm. Lächerlich im Vergleich zu den 4 Ohm.
Spannungsverlust wäre 0,035 Ohm * 4,5 A = 0,16 Volt. Das sind 0,72 Watt.
Bei einem 0,6mm² "Klingeldraht" mit dem ich oft verkable habe ich einen Verlust von 2,9 Watt. Wenn wir nun bedenken, daß man für eine deutlich hörbare Lautstärkenveränderung in etwa eine doppelte Leistung brauchen, dann sind 2 Watt (2,5%) mehr oder weniger vollkommen lächerlich.
Bei Lautsprecherkabel geht es wenn um die mechanische Belastbarkeit, aber selbst ein normaler Sub nimmt einen geringen Querschnitt nicht übel.
Hat mal einer von euch ne Schwingspule gesehen? Das ist der dünnste Draht, der eben noch die zu erwartende Leistung sicher verkraften kann. Und wirklich kurz ist er auch nicht. Immerhin kommt man damit auf einen Gleichstromwiderstand von einigen Ohm. Und da macht es Sinn, ein paar Milliohm auf der Zuleitung zu sparen?
@Cyrus: Warum meinst du wohl sind an dem Hochtöner so dünne Käbelchen dran? Weil es sinnvoll ist dickere zu verwenden? Meinst du bei 5cm Länge spart der Hersteller daran, wenn es klanglich einen Unterschied machen würde? Wäre er ja schön blöd, wenn er sich dadurch bessere Testergebnisse versauen würde.
Gruß
Fabian