Nach der Diskussion und die Anregungen daraus habe ich heute mal wieder was geschafft.
Eines vorab, der Erfolg ist nur bedingt vorhanden, aber dazu später mehr.
Die Shoppingtour beim großen "C" fand gestern dann doch nicht wie geplant statt, sondern erst heute. Das hatte aber den Vorteil, dass doch noch eine Änderung hinzukam, die sonst so nicht vorhanden wäre.
Ich verließ den Laden also mit dem folgenden Kram.
- ISO-Stromstecker samt Pins
- ISO-Stromkupplung samt Pins
- Akku 12V/1,2Ah
- drei Dioden zu 6A
- 1qmm Kabel in 4 Farben zu je einem Meter
- ein Lastrelais zu 40A
- ein Sicherungshalter samt Sicherung 20A
Eigentlich wollte ich eine einzelne passende Diode habe, was ich leider nicht bekam. Da werd ich wohl mal noch was bestellen müssen, aber zur Prüfung des Prinzips funktionierts auf jeden Fall und sollte bei meiner Anwendung auch langfristig ohne Schaden abgehen.
Bis zum Radioschacht liegt bei mir ja schon eine Stromverkabelung aus dem Kofferraum, die das Navi versorgen soll. Nach dem Thema mit dem SAFE-Pin war ich jetzt also besser gerüstet und hab alle Signale auf meinen eigenen ISO-Stecker umgesetzt. Die beiden Dauerplus-Leitungen (inkl. SAFE), der Schaltkontakt und die Masse habe ich aus meiner eigenen Verkabelung zugeführt.
Somit habe ich jetzt einen sauberen Stromanschluss inkl. aller weiteren Signale. Soweit wenigstens die Theorie, denn ich habe weiterhin ein leichtes Pfeifen von der LiMa. Mein Verdacht geht hier wieder mal auf die Masse der beiden Antennen (Radio & Navigation). Allerdings wirds da mit Abhilfe eher schwer, weil man da ja die Antenne von der Masse isoliert einbauen müsste - sehe ich nicht im Rahmen der Möglichkeiten.
Da das Pfeifen in einem erträglichen Rahmen ist, werde ich erstmal noch mit der Glättung der Oberwellen experimentieren.
In diesem Zusammenhang hab ich auch den Kabelbaum im Radioschacht ein wenig angepasst. Natürlich nicht mit rausschneiden von Kabeln, sondern mit auftrennen des Kabelbaums und Abzweig der nicht mehr benötigten Teile in einen freien Bereich unter dem Radioschacht - schließlich ist im Schacht ja eher zuwenig als zuviel Platz.
Anschließend hab ich mich an das Thema Stützakku gewagt. Hier ist die Beschreibung ja oben schon vorhanden. Da ich keine Fotos gemacht habe - so fotogen ist das Ergebnis an dieser Stelle nicht +hum+ - werd ichs aber nochmal beschreiben.
In der Radmulde sitzt nun der kleine Akku, der über eine Diode ans Bordnetz angeschlossen ist. Somit ist die Ladespannung zwar für die Anwendung nicht optimal, jedoch in meinen Augen okay. Auf diese Weise wird der Akku geladen, kann aber nicht vom Anlasser o.ä. belastet werden.
Die Ladeleitung ist zusätzlich mit einem Relais versehen, sodass der Anschluss ans Bordnetz nur gegeben ist, wenn das Navi läuft (an Remote Spannung anliegt). So kann ich ausschließen, dass sich die beiden Akkus im Leerlauf/Ruhezustand gegenseitig entladen.
Direkt an dem Akku ist die Leitung angeschlossen, die nach vorn zum Navi läuft und dort meine Stromversorgung (der neue ISO-Stecker

) sicherstellt. Die Sicherung ist natürlich vor jedem Abgriff am Akku eingesetzt.
Hier hat sich Erfolg eingestellt. Beim Starten mit laufender Anlage passiert genau nichts, aller läuft wie gewünscht weiter - zuvor war das Navi hier wegen des Spannungsabfalls (am Originalkabelbaum) ausgegangen und erzeugte beim wiedereinschalten ein Einschaltplopp auf den noch laufenden Stufen.
Der Akku, auf den nun auch das Relais angebracht ist, ist bislang nur in Schaumstoff eingeklemmt. Während der typischen Fahrsituationen ist er da an Ort und Stelle. Allerdings werde ich mal noch schauen, eine passende Halterung hinzuzufügen.
Das wars für heute. Gut' Nacht.
Gruß, Seb