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Kompletteinbau Passat Variant Turbo

S1ngul4r1ty

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79

Tuesday, April 13th 2010, 11:20pm

:-) Fein fein!

Wie ich das sehe hat die Diode auch ein voll isoliertes Gehäuse, womit die lästige Isolierung gegen Masse weg fällt?
(Edit: Nein, hat sie nicht...sorry, habe nur das erste Bild begutachtet)

Na, dann bin ich ja mal auf (hoffentlich bald) folgende Fotos vom Gesamtsystem gespannt!

Gruß Tobi
Oh mann, ich hab Marvin ins Gesicht geschossen...

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Ostkind

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80

Tuesday, April 13th 2010, 11:26pm

Wie zuletzt bereits angekündigt bzw. schon ausgeplaudert, ist da ja noch der Subwoofer-Pegelregler ...

Gestern war der Abend, an dem die zuletzt besorgen Kleinteile zu dem zusammengesetzt wurden, was heute als Pegelregler eingezogen ist.

Da gab es ja schon mal einen Entwurf, der mir optisch sehr zugesagt hat, allerdings elektrisch und auch sonst nicht optimal funktionierte.

Nun ist aber ja das Problem vorhanden, dass die beiden nicht genutzten Cinchkabel eine Macke haben. Ohne es ausgemessen zu haben - habs ja leider mit dem Ohr erfahren müssen - gehe ich davon aus, dass der Leiter hin ist. Somit stehen mir also vier Adern (konkret jeweils der Schirm) zur Verfügung.

Mein Vorgehen war daher wie folgt.

Das Stereo-Signal wird zusammengeführt zu einem "Quasi-Mono-Signal". Dieses dann auf die beiden Schirme gelegt (heiß auf einen, Masse auf den zweiten), dieses läuft nach vorn, wo es dann über ein Poti mit Vorwiderstand die Pegelregelung erfährt. Auf dem Rückweg (die beiden anderen Schirme) gelangt es dann in den zweiten Adapter, der es wieder auf den "originalen" Zustand übersetzt und die beiden Eingänge der Stufe parallel mit dem geregelten Signal versorgt.

Das Ganze ist dann hübsch verschrumpft, dezent integriert und läuft soweit erstmal wie erwartet. Störgeräusche sind nicht vorhanden.
Allerdings werde ich hier noch den vorhandenen Line Driver hinzuziehen, um Einstreuungen vorzubeugen. Vielleicht kommt der morgen direkt noch kurz eingebaut. :)

Anbei auch wieder nur die groben Überblick-Fotos, aber reicht ja eigentlich auch. ;)

Gruß, Seb
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Ostkind

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81

Wednesday, April 14th 2010, 6:59pm

Werte Kollegen,

noch ein weiteres Mal benötige ich euren Rat.

Anbei ein Bild des Pegelreglers, wie ich meine den auch eingebaut zu haben - im dümmsten Fall habe ich Ein- und Ausgang nur vertauscht.

Leider habe ich damit das Verhalten, dass nicht der volle Drehwinkel für die Regelung zur Verfügung steht. Ganz konkret hab ich dies bemerkt, als ich heute morgen noch eben den Line Driver eingebaut habe.

Ohne den Line Driver hab ich ca. 150° von "null" auf "Vollgas". Alles was darüber geht, führt zu keiner Änderung mehr.
Mit Line Driver ist der Drehwinkel nur ca. 50° bis "Vollgas". Die Eingangsspannung ist hierbei jedoch ein ganzes Stück höher.

Was kann die Ursache dafür sein?

Ein einfaches vertauschen von Ein- und Ausgang sollte sich doch nicht in der Form auswirken, oder?

Vorschläge und Anregungen sind gefragt. ;)

Vielen Dank vorab.

Gruß, Seb
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S1ngul4r1ty

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82

Wednesday, April 14th 2010, 7:33pm

Das Vertauschen der Eingänge bewirkt dass dein Pegelregler nicht mehr als Spannungsteiler arbeitet, sondern als Vorwiderstand (den kann man bei folgender Betrachtung wegfallen lassen) und "Kurzschlusspoti".

Der Punkt an dem es nicht mehr lauter wird, trotz aufdrehens, ist der Punkt an dem das Poti so viel Widerstand hat, dass dein Line-Ausgang gerade so ohne Spannungsverlust (durch die hohe "Poti-Last") in das nächste Gerät treiben kann.

Das heißt, dass dein Linedriver eine höhere Eingangsimpedanz als das bisherige nächste Gerät besitzt, quasi den Line-Out bereits von vorne herein weniger Belastet. Dadurch kann dann das Poti den Lineausgang stärker als vorher belasten, ohne dass die Spannung einbricht.

Meine Lösungsvorschläge hierzu:

- Versuchen obs richtig rum besser funktioniert :)

- Tausche das 10k-Poti gegen ein 50k log aus, welches du ohne den 1k-Vorwiderstand direkt zwischen Signal und Linedriver hängst. (Pin 1 in, Pin 2 Out, Pin 3 GND)


Gruß Tobi
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Ostkind

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83

Wednesday, April 14th 2010, 10:10pm

Hallo Tobi,

vielen Dank für deinen Input. :)

Der Tausch von Ein- und Ausgang hat nichts gebracht.

Dein Einwand klingt plausibel. Was spricht an der Stelle dagegen, das lineare 10k Poti entsprechend zu verwenden?

Irgendwie hatte ich bisher den Gedankenfehler, dass ich einen Vorwiderstand als Lastbegrenzung für die Quelle haben wollte. Aber der Poti in der von dir benannten Beschaltung ist natürlich dahingehend sicher.

Muss mal schauen, ob ich das am Wochenende noch direkt gemacht bekommen. Wäre natürlich optimal. :)

Vielen Dank erstmal!

Gruß, Seb

S1ngul4r1ty

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84

Wednesday, April 14th 2010, 10:33pm

Hi nochmal,

-Das 10k-Poti liegt eventuell unterhalb der Eingangsimpedanz des nächsten Gerätes, deswegen 50k oder vielleicht sogar noch größer, um den Lineausgang nicht unnötig zu belasten.

-Als belasteter Spannungsteiler arbeitet das Poti nichtlinear bezogen auf den Drehwinkel, deswegen log, um das zu kompensieren.


Hier noch ein Bild dazu:

Quelle:[url]www.elab-juelich.de[/url]


Gruß Tobi
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Ostkind

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85

Thursday, April 15th 2010, 8:46pm

Ich hab eine grobe Vorstellung, was du meinst. ;) :)

Okay, dann schau ich mich mal nach einem 50k log. Poti um ...

Gegen den Versuch mit dem 10k Poti spricht aber an sich nicht viel, oder?

Gruß, Seb

S1ngul4r1ty

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86

Thursday, April 15th 2010, 8:52pm

Nein, kannst du gerne versuchen. Wenn es sauber funktioniert kannst du es ja auch so lassen, kaputt geht nichts. Ich würde zwar ein 50k log nehmen, aber ich glaube fast dass es mit deinem 10k lin auch ohne störende Sachen funktionieren wird...Theorie hin oder her...


Gruß Tobi
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87

Wednesday, May 26th 2010, 8:18pm

Hallo liebe Leser,

wie ihr sicher bemerkt habt, ist es wieder mal eine Zeit lang still gewesen ...

Die zuletzt mit Tobi diskutierte Variante mit dem Poti ist mittlerweile umgesetzt. Allerdings noch nicht fertig.

Nach einem an sich erfolgreichen Versuch mit dem 10k lin ist mittlerweile ein 50k log eingebaut. Das 10k war einfach doch nicht in der Art, dass es sich nicht intuitiv und nur über einen kleinen Weg verwenden lies. Das 50k hingegen ist nun wieder zuviel des Guten. Hier wird nur am Rand des Drehwinkels gearbeitet und es passt nicht gut an den Einbauort - hier musste eine Haltenase an der Blende weg, die doch benötigt wird.

In der nächsten Runde - eine neue Blende hab ich noch - wird dann ein 22k log seinen Weg an diesen Platz finden. Ein kurzes Statement dazu findet sich später sicher auch an dieser Stelle. ;)

Ansonsten waren keine allzu großen Fortschritt passiert, seit dem letzten Beitrag.

Die Verkabelung der Radmulde bestand bislang aus verschiedenen LS-Leitungen, die jeweils z.T. mit farbigen Markierungen versehen waren. Das ist mittlerweile überwiegend Vergangenheit. Hier hatte ich diverse 10m-Ringe 2.5- und 1.5qmm-Adern besorgt, die jeweils in schw, rt, gn/ge und bl eingefärbt sind.
Dieses war unter anderem eine der ersten Aufgabe für den Gaslötkolben, den ich in der Produktgalerie zuletzt beschrieben habe.

Die Urlaubswoche Anfang Juli ist nicht mehr so weit ... Dann geht's hoffentlich mal wieder in größeren Schritten voran! ;)

Gruß, Seb

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88

Wednesday, May 26th 2010, 9:21pm

Hi Seb!

Tut mir Leid dass mein Vorschlag nicht zufriedenstellend funktioniert, ich hätte eigentlich schon erwartet dass die 50k gut ins System passen würden.

An welchem Rand vom Einstellbereich passiert denn was?
Ganz unten schlagartig von 0 auf 100, oder erst ganz oben?

Gruß Tobi
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89

Wednesday, May 26th 2010, 9:57pm

Hallo Tobi,

es passiert - merkwürdigerweise - erst was am oberen Ende des Einstellbereichs.

Was meinst du dazu?

Danke und Gruß, Seb

S1ngul4r1ty

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90

Wednesday, May 26th 2010, 10:55pm

Puh, dann ist es wohl tatsächlich zu groß...

Hätte ich nicht erwartet, der Linedriver hat anscheinend eine sehr kleine Eingangsimpedanz. Rechnerisch bekomme ich für Mittelstellung vom Poti und 20k Eingangsimpedanz vom Linedriver ~ 1/4 Spannung heraus...aber wenn es so stark abweicht...hm...

Was du noch auf die Schnelle versuchen könntest, bevors zum neukauf geht, ist ein größerer Widerstand (~10k oder so) zwischen Eingang und Ausgang deines Pegelstellers, um quasi das Grundniveau von 0 weg weiter nach oben zu heben. Dann dürfte die Lautstärke die ersten paar Grad recht schnell von 0 aus ansteigen, aber dann dafür im oberen Bereich langsamer.

Und wenn alles nix hilft dann bau ich dir für lau einen kleinen elektronischen Pegelsteller, bevor du noch mehr Potis und Blenden opfern musst... ;)


Gruß Tobi
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Thursday, May 27th 2010, 10:52pm

Hmm, mal schauen.

Demnächst ist die Zeit erstmal eher knapp ... Aber auf dein Angebot komme ich vielleicht sogar zurück. ;)

Danke und beste Grüße, Seb