Zink! Fertig. Soweit passt ja alles.
Jetzt seht ihr auch, wofür die Gewinde sind:
Ich kann den Port mit einem passenden Brett verschließen!
Unter den Brett ist ein Dichtband angebracht, welches unter Druck absolut dich ist.
Mit zwei Flügelmuttern kann ich das Brett ausreichend fest montieren.
Der Sinn:
Das Gehäuse hat ein Volumen von etwa 21L netto.
Wenn der Port verschlossen ist, ergibt das eine Güte von 0,55 was in etwa einer Bessel Abstimmung entspricht.
Wenn das Brett demontiert ist, habe ich ein Bassreflexgehäuse mit einer Portfläche von 36,6cm² (1,2cm x 30,5cm) und einer Länge von 15cm.
Das ergibt einen fiesen Buckel bei etwa 60Hz .. 60hz ist die Resonanzfrequenz von meinem Fahrzeug
Sprich: wenn ich Klang will, verschließe ich das Gehäuse, wenn ich mal ein wenig Spass will, mache ich den Port auf.
Die Idee ist natürlich nicht neu, es gibt ähnliche Gehäuse von diversen Herstellern und auch im dB-Drag werden Wechselports genutzt um möglichst jeden dB aus dem Gehäuse raus zukitzen.
Mein ersten Klangeindruck:
Geschlossen:
„Wo war der Regler für den Subout ?“ das war mein erster Gedanke...denn irgendwie habe ich nichts gehört.
Das Gehäuse ist natürlich aufgrund seiner Abstimmung sehr leise denn der Wirkungsgrad ist niedrig.
Aber nachdem ich den Pegel und die Trennung etwas angepasst hatte war es schon gut.
Für HipHop ist das hier völig ungeeigent.
Viel Hub, wenig Ton.
Anders Rockiges und Handgezupftes: sehr angenehm.
Nicht so impulsiv (andere nennen es Kick) wie meine 4 Next, aber das ist ja klar (weniger Membranfläche).
Klanglich auf jeden Fall sehr ordentlich!
Ventiliert:
Laut. Aufdringlich. Meine ersten Gedanken.
Ich habe den Subout wieder runtergedreht, dann ging es.
Dan Buckel merkt man deutlich und natürlich den besseren Wirkungsgrad.
Tiefgang ist auch besser, aber noch immer keine Abstimmung für HipHop oder sowas.
House kommt hier gut! Allerdings ist der Port etwas zu schmal: wenn man hinten hinhört, hört man leichte Strömungsgeräusche.
Aber nicht wirklich laut und auch nur bei richtig Pegel.
Klanglich ist das jetzt nicht wirklich empfehlenswert, aber egal.
Macht Spass, genau so wie ich es wollte.
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Leider habe ich es auf der Heimfahrt vorhin von der Arbeit etwas übertreiben:
Ich habe „Scream“ von Micheal Jackson gehört..und beim Knall am Anfang des Liedes kam bei mir ein „KKKKKKKKRRRRRRRRR“.
Diagnose: Schwingspulenträger von der Membran abgerissen. 8O
Tja...man sollte keine Tiefbass lastige Musik mit einem geschlossenen Gehäuse hören, wo die Frequenzen unter die Grenzfrequenz rutscht und 1Kw anliegen...an einem 250W Woofer....schlechte Idee.
Die Eton hat den Sub regelrecht ZERRISSEN!
Schade drum, besonders wegen der vielen Arbeit, da ärgert mich am meisten. (ich schätze 20Std wegen der viele Fehler (ich habe welche ausgelassen

))
Eine Reparatur ist vielleicht noch möglich, mal schauen.
So, ich stell jetzt wieder meine 4 Next in den Kofferraum...
Grüße und danke fürs Lesen
Christian