Technische Daten:
- Impedanz: 2 Ohm (keiner weis es so genau...)
- Belastbarkeit: RMS/Musik 250/500Watt
- Frequenzbereich: bis 120Hz
- Korbmaß: 269mm
- Einbautiefe: 120mm
- Einbauöffnung: 240mm
Thiele-Small-Parameter:
- Resonanzfrequenz (fs): 39,4 Hz
- Gleichstromwiderstand(Re): 1,8 Ohm
- Kennschalldruck: 92,2dB
- Äquivalentvolumen (Vas): 21,4 Liter
- bewegte Masse: 117 g
- effektive Membranfläche: 333cm2
- Mechanische Güte: 6,37
- Elektrische Güte: 0,42
- Freiluftgesamtgüte: 0,39
Betriebsbedienungen:
Der Peerless haust bei mir im Kofferraum in einem 36L Bassreflexgehäuse mit einem Visaton BR 13.25 Rohr (eingestellt auf 15cm).
Das Gehäuse ist rundum aus 22mm MDf und nicht Gedämmt o.Ä. .
Angetrieben mit etwa 450W RMS, getrennt bei 80Hz mit 12dB/Oktave.
Meine Meinung:
Bei diesem Woofer handelt es sich um einen Langhub Woofer, der darauf ausgelegt ist in kleinen Gehäusen einen anständigen Frequenzgang zu bringen.
Die gesamte Verarbeitung ist sehr steif und das Gewicht ist auch recht hoch für einen 10“ Sub.
Den Antrieb hat er vom Großen Bruder dem XLS 12 CW.
Der ursprüngliche Peerless XLS 10 ist im Heim-HiFi Bereich zuhause (8 Ohm Variante) und hat sich dort gut bewährt.
Da der Gleichstromwiederstand mit 1,8 Ohm recht gering ausfällt sagt man dem Peerless nach, der er eine stabile Endstufe benötigt, also möglichst 1 Ohm stabil (wenn gebrückt betrieben).
Ich kann da weder bestätigen noch dementieren, da ich in bisher immer an einer 1 Ohm stabilen Endstufe betrieben habe.
Es werden auch ständig andere Angebn über die Impedanz gemacht:
Beim hersteller und beim Vertrieb wird er mit 4 Ohm angegeben.
In vielen Shops und Foren aber mit 2 Ohm,
Was letztendlich stimmt weiß ich nicht genau, aber Hauptsache er funktioniert.
Klangein“druck“:
Die Abstimmung ist bei mir recht tief: -3dB @ 38Hz mit einem kleinen Absenkung bei 60Hz (-1dB) laut Simulation(!).
Da kann ich in etwa so bestätigen.
Es geht wirklich tief hinab und es gefällt dem Peerless bei 50Hz besser als bei 70Hz.
Im oberen Bassbereich ist mir die Abstimmung etwas zu leise: man merkt deutlich die Absenkung im Gegensatz zu bsp. 50Hz, auch wenn die Absenkung in der Simulation mit nur 1 dB angegeben ist.
Das Fahrzeug scheint hier den Klangcharakter zu beeinflussen.
Für Blackmusik gut, für Rockige Sachen ehr ungeeignet.
Daher werde ich bei Gelegenheit mal ein kleineres BR oder geschlossenes Gehäuse ausprobieren, da ich eigentlcih ehr Rock und Pop höre weniger Balckmusik.
Bei anspruchsvollerem Bassklang, zb. Kontrabass ist der Klangcharakter ordentlich, wenn auch nicht überragend. Es ist z.T. etwas schwammig wenn man laut macht, liegt meiner Ansicht nach aber am Gehäuse.
Der Betrieb mit einer Passivmembran ist angedacht von Peerless und man kann entsprechende Membranen mit verschiedenen Gewichtungen kaufen.
Fazit:
Der Peerless XLS 10 CW ist ein HighEnd Woofer und die Leistungsangaben kann man getrost vernachlässigen.
Die Eigenschaft auf kleinem Volumen schon ordentlich Tiefbass zu reproduzieren ist ein echter Vorteil für Kleinwagenfahrer (wie mich) und macht auch den Gehäusebau einfach, da keine Verstrebungen o.ä. gebraucht werden.
Die Abstimmmöglichkeiten sind vielfältig und sowohl eine Allroundabstimmung mit Tiefbass Fähigkeiten als auch eine super tiefe Abstimmung sind möglich (mit Passivmembran).
Und schieben kann er auch!
Mit recht wackeligen 380W RMS (schwache Batterie) kamen in meinem Twingo 133 dB auf die Uhr.
Das ist für einen 10er recht ordentlich und Spaß macht er dabei auch.
Preis/Leistung: TOP
Da es ein Auslaufmodell mit „Evergreen“ Qualität ist bekommt man ihn gebraucht bereits ab ~100€ (mit etwas eBay Glück und Geduld),
Neu sind es nicht viel mehr fällig: ~180€
Das ist gemessen an der Qualität der Verarbeitung und den Abstimmmöglichkeiten nicht zu viel.
=> Ich gebe 9 von 10 Paukenschlägen
Links:
http://www.d-s-t.com/
http://www.d-s-t.com/link/peerless/data/830514.htm
www.peerless.dk
www.intertechnik.de
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