Normalerweise handelt es sich nicht um Säuresprudler, sondern um Starterakkus, oder? Als wartungsfreie Versionen sind diese relativ unbedenklich in normalen Räumen aufzuladen.
Niemals eine Endstufe direkt an einem solchen Ladegerät betreiben. Mal abgesehen davon, daß diese meist eine gehörige Restwelligkeit haben, so ist doch die Leerlaufspannung um ein vielfaches höher als die Ladespannung von ca. 14V. Wenn die Endstufe also unbelastet ist, können da auch schnell mal 16-17V anliegen. Der Akku gehört also immer mit dazu. Dann kann sowas auch funzen, sofern es keine Störgeräusche gibt.
Hohe Stromspitzen puffern die Endstufe und der Akku, die mittlere Leistung liefert das Ladegerät, aaaaber: Diese Dinger liefern meist nicht den aufgedruckten Stromwert, sondern maximal den Effektivwert. Der liegt um einiges darunter (Faktor 1,4). Solch ein 20A Ladegerät kann ca. 15A liefern und diese auch nicht über viele Stunden hinweg (Hitzeprobleme). Kommt bei normalen Starterakkus ja auch nicht vor. Die schlucken anfangs viel, später eniger Ladestrom. Außerdem ist denen eine moderate Überspannung recht egal.
Also nachrechnen: 15A * 14V = 210 Watt. Mit brauchbarem Wirkungsgrad kann eine angeschlossene Endstufe also 120 Watt im Mittel am Ausgang abgeben, in der Realität ists weniger, wenn das Ladegerät nicht zu warm werden soll. Wenn du nur für 1-2 Stunden gas geben willst kannste auch im Mittel mehr ziehen, das puffern die Akkus je nach Menge und Qualität ganz gut.
Das reicht auch so leistungstechnisch ganz gut um einen Raum zu beschallen, wenn man auf richtigen Bass verzichtet. Dem Ladegerät sollte das auch nichts machen. Das ist nur ein Trafo und ein Gleichrichter. Technik aus den 70ern. Da tut sich nichts mehr.
Aber bedenke bei deinen Planungen: Ein gebrauchter Schimmelverstärker für Einsfuffzich bei Ebay tut das alles besser, sicherer und intelligenter.
Gruß
Fabian