Tja Jungs.. ich habe heute das erste mal für 1,20€/Liter getankt, Super natürlich.
Aber das macht nix, im Grunde ist es immer noch zu billig für das was es an Kosten verursacht. Auch das Päckchen Kippen sollte mal glatt preislich verdoppelt werden, aber das ist ein anderes Thema.
Nicht falsch verstehen. Ich mag mein Auto und fahre gerne damit rum, aber es muß jedem klar werden, daß es sich um einen Luxusartikel handelt.
Ich werde jetzt nach Frankfurt düsen und habe die Wahl entweder den BMW zu nehmen (mind. 15l/100km, also hin + zurück allein für Sprit 20€) oder mit dem Semesterticket kostenlos die Bahn zu nehmen. Normalerweise würde mich das hin + zurück auch 20€ kosten. Also preislich gleich. Wäre der Sprit so günstig wie vor 5 Jahren noch wäre ich sicher mit dem Auto gefahren, selbst mit Semesterticket. So überlege ichs mir dreimal und fahre lieber Bahn und das ist gut so!
Ist halt schade, daß in diesem Land nur gejammert wird und das auf höchstem Niveau. Die gesamtökonomischen Zusammenhänge will keiner sehen... Ichichich, für mich muß alles billig sein, ich will die Umwelt kaputt machen dürfen, will jeden Tag ein fettes Stück Fleisch aufm Teller haben, will alle 2 Jahre nen neues Auto mit allem Pipapo und dafür die 35 Stundenwoche. Bloß nix abgeben wollen. Jeder ruft nach Sparmaßnahmen und nach dem enger geschnallten Gürtel aber sparen sollen doch wohl die anderen. Jungs! Wir sind hier nicht in Amerika und ich bin sehr froh drüber! Amerikanische Verhältnisse will ich hier nicht haben. Und wem das nicht paßt: In Polen ist der Sprit billig, man kann sein Öl in den nächsten Fluß ablassen und zahlt so gut wie keine Krankenversicherung und erst recht keinen Wiederaufbau Ost. Alternativ darf jeder von euch gerne wählen gehen. Bei den unter 30jährigen ist der Nichtwähleranteil über 50%. Und das sind meist auch die, die am lautesten jammern... hey: Wer sich nicht um Politik kümmert sollte einfach seine Klappe halten. Wenn das doch "eh alles scheiße" ist, dann braucht einen der Spritpreis doch nicht zu interessieren. Null Bock auf Politik heißt auch Null Interesse an der Entwicklung der Gesellschaft.
Aber bevor ich mich hier noch aufrege hör ich lieber auf, so ne Diskussion ist mir per Forum einfach zu anstrengend, da tun mir die Finger weh. Kommt zu nem Bier vorbei, ich bin durchaus streitbar und habe für alle meine Aussagen richtige Argumente, nicht bloß Wut und Ärger. So wird das hier ne Stammtischdiskussion und die wird keinem gerecht.
Mein "Parteiprogramm":
Sprit 2€/l dafür keine KFZ-Steuer
LKW Maut daß es kracht und in ÖPNV stecken
Krankenkassenbeiträge für Raucher,Übergewichtige (schliesst mich mit ein) und sonstige eigenverschuldete Risikogruppen deutlich rauf
Soziales Jahr für alle (auch Mädels) ab 18 Pflicht statt Wehrpflicht -> Berufsarmee
Ende von Kohlesubventionen
Ende von EU-Subventionen für unsinnige Dinge wie eine riesigen Tomaten- oder Rindfleischüberschuß -> Qualität statt Masse muß sich wieder lohnen!
Eltern bei der Erziehung der Kinder mehr in die Pflicht nehmen, Schule ist keine Erziehungsanstalt
Härtere Gangart an Schulen: Es kann nicht sein, daß jeder Idiot ein Abi bekommt ohne einen deutschen Satz richtig schreiben oder ohne Taschenrechner

7 ausrechnen zu können.
Ich könnte endlos so weiter machen. Wie ihr seht bin ich politisch engagiert und ich werde in absehbarer Zeit auch einer Partei beitreten und kommunalpolitisch aktiv werden, so ich denn eine Partei finde, in der ich meine Ziele "leben" kann.
Gruß
Fabian