Ist jetzt mit den letzten Beiträgen etwas unübersichtlich geworden. Anfangs ging es ja darum, wies mit dem Thema Polizei u. Waffen aussieht. Die Diskussion läuft auch etwas in die falsche Richtung, da nur auf die Schusswaffen eingegangen wird.
Die Schußwaffe ist die letzte Stufe des unmittelbaren Zwanges, um von sich oder einem anderen (Notwehr / Nothilfe) eine gegenwärtige Gefahr für Leib oder Leben abzuwenden u. andere Zwangsmittel nicht geeignet sind.
---> d. h. wenn dir einer ans Leder wille und du vor der Entscheidung stehst: er oder ich!
Aus diesem Grund hat die Poliezi auch mal eben ihre Schußwaffe dabei, weil man sie sonst in solchen Situationen nur ganz schlecht mal eben von der Dienststelle holen kann. Sollten sich Leute dadurch bedroht fühlen, daß die Pistole am Gürtel häng, so ist es deren Problem. Mein Leben und das von anderen Bürgern ist mit Sicherheit über das psychische Wohlbefinden eines Einzelnen zu stellen.
---> Fazit: Schußwaffen müssen eben sein. Aber: Polizisten sind deswegen keine schießwütigen Cowboys.
Was viel wichtiger ist: es gibt noch andere Möglichkeiten des unmittelbaren Zwanges: Pfefferspray, Einstaz-/Rettungs- u. Mehrzweckstock (Tonfa), Handschellen usw.
Du glaubst gar nicht, wie oft die zum Einsatz kommen, um ein paar wenige Durchgedrehte auf den Boden der Tatsachen zu holen.
Und das allerwichtigeste: Es würde mit Sicherheit jedes Jahr eine Vilezahl von Möglichkeiten geben, in denen der polizeiliche Schußwaffengebrauch jederzeit gerechtfertigt wäre. Nur das umsichtige u. besonnen Verhalten der betroffenen Beamten, sowie eine hohe Stressresistenz u. gute Ausbilsung führen dazu, daß mach lebensbedrohliche Situation anderweitig gelöst wird u. dadurch auch das Leben u. die Gesundheit des betroffenen Adressaten (Situationsverursachers) geschont wird.
Gruß
S.